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High Seas High School
Das segelnde Klassenzimmer®
Die Reise 11/12
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Das Projekt | Die Reise 11/12 | Summer–HSHS | HSHS–Archiv
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Reisebeschreibung HSHS 11/12
• Atlantiküberquerung (21. Nov – 15. Dez 2011)
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Über den Atlantik nehmen wir Kurs auf die Karibik. Mit einem weiten
Bogen in Richtung der Kapverdischen Inseln, bis wir den Passatwind
nutzend nach Westen segeln. Dieser Abschnitt wurde in der früheren
Seefahrt, als das noch Meer größer war und die Seekarten
ungenauer, auch folgendermaßen beschrieben: „Von den
Canarien–Inseln gegen Mittag (= also Süden), bis die Butter
schmilzt. Dann gegen Sonnenuntergang (also Westen), mit dem Winde im
Rücken (= dem Passat) stoßt ihr bald auf die Inseln unter dem
Winde (= die kleinen Antillen)“.
Etwas mehr als drei Wochen werden wir nun ohne Landkontakt sein. In
dieser Zeit wird neben dem Segelbetrieb der Unterricht vor allem in den
Fächern Biologie und Erdkunde, Geschichte, Mathematik, Physik und
Spanisch, Deutsch und Englisch beginnen. Spanisch ist in Mittelamerika
fast überall Landessprache und wird – wie die meisten
Fächer hier – mit einer direkten Anwendbarkeit unterrichtet.
In Bio und Erdkunde werden neben Genetik und Zytologie auch
Korallenriffe und Regenwälder nicht nur angesprochen, sondern
direkt besucht und Unterricht an Ort und Stelle gemacht. In Mathe und
Physik wird selbstverständlich auch navigiert und die Physik des
Segelns zum anschaulichen Inhalt, sowie in Deutsch und Englisch das
Verfassen der Tagesberichte und englischen Reports genauso zur Note
gehört, wie die Veröffentlichung Teil des Konzepts ist.
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Auch
einige Praktika, wie beim Maschinisten oder bei der Projektleitung,
Arbeits– oder Musikgruppen haben Platz im Bordalltag. Die
Vorbereitung einer Schiffsübergabe, bei der ein
Schülerkapitän mit seinen Steuerleuten gewählt wird,
spielt eine zentrale Rolle für die Entwicklung von
Selbständigkeit und Verantwortung. Im nautischen Bereich gibt es
freiwillige Angebote wie Astronavigation, Theoriestunden für die
Tauch– und Segelscheine, die während der Reise abgelegt
werden können, u.v.m. Während des normalen Wachbetriebes lernt
man den Umgang mit der modernen Navigationstechnik sowie grundlegende
Aspekte der Kartennavigation und des Umgangs mit Sextant und Zirkel
(fast) wie von selbst.
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24 Tage auf See. Das ist die längste Zeit, die wir durchgehend an
Bord der "Johnny" sein werden. Auf der Route, die schon
Amerigo Vespucci gesucht und Christoph Kolumbus gefunden hat, begeben
wir uns mit den Passatwinden auf den Weg Richtung Karibik und
Mittelamerika. Der Wachbetrieb, Unterricht, Neptun und Thetis, wie auch
die Delfine vor dem Bug werden mit Sicherheit keine Langeweile aufkommen
lassen. Und es wird immer noch wärmer... Ab Ende November kann mit
rund 27 Grad gerechnet werden.
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Die 19. Reise:
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Dokumentation:
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